Taufkirchener Naturkosttage

Dienstag, 24. August 2010 23:47

Die Taufkirchener Landwirte tragen auf vielfältige Weise zur gesunden Ernährung bei.
Hier sehen wir einen Landwirt auf einer der vom GroBaZ Pötke so enthusiastisch behüteten Feuchtwiesen bei der Vorbereitung zum Menü des Monats August:
Basierend auf der vom GroBaZ Pötke kreierten erfundenen Zutatenliste ergibt sich folgender Menüvorschlag:
Geschnetzeltes vom Kiebiz an kleinem Omelett aus Bodenbrütergelege, dazu eine Variation von seltenen Gräsern.
Ein kulinarisches Highlight für alle selbsternannten Naturschützer. Na dann Mahlzeit!
(Wer Sarkasmus findet, darf ihn behalten.)

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Fundgrube- Teil 1

Mittwoch, 18. August 2010 23:22

In dieser Rubrik erscheinen Links auf -aus meiner Sicht- lesenswerte Berichte und Meinungen zu verschiedenen Themen, die auch andere- nicht nur Taufkirchener Internetnutzer interessieren könnten.
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AntiSpam e.V.: Deutschland ist ein Abzockerparadies. Wie kommt das?
Rechtsanwalt Ferner: Anmerkung: Die Diskussion zu Google Streetview
Süddeutsche: Zensur? Duisburg schurigelt Blogger
Spiegel Online: Abmahn-Unwesen: Das Recht im Dienste der Abzocker

Kurzbeschreibung: [ Weiterlesen ... ]

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Jetzt geht er auf Kleingärtner los

Montag, 16. August 2010 21:11

Millionenbeträge für Prestigebauten, 60.000 € für eine (geplante) Trauzimmereinrichtung, zigtausende für Schilderwälder und andere fragwürdige Aktionen, da schmilzt auch das komfortabelste Rücklagenpolster wie Butter auf der heißen Herdplatte.

Wie der Tagespresse zu entnehmen ist, hat sich der GroBaZ Pötke nun die Schrebergärtner am Waldweg als neue Cash-Cow ausgeguckt. Ein Rechtsanwalt wurde beauftragt auszuloten, wie man den Kleingärtnern eine höhere Pacht abknöpfen könnte. Dass die Gemeinde die Anlage gekauft hat, hält er für “schlecht angelegtes Bürgergeld”.
Das sagt der Richtige! So, wie der GroBaZ Pötke Ausgaben -nun ja- “generiert”, bin ich mir nicht sicher, ob ich das unter Sarkasmus oder Realitätsverdrängung einordnen soll.
Auf jeden Fall aber ist es Realsatire, wie man sie nur in Taufkirchen geboten bekommt.

Gräbt man etwas tiefer in die Vorgeschichte, kann man erahnen, das dieser Vorstoß nicht nur der schwindsüchtigen Gemeindekasse geschuldet ist.
Der GroBaZ Pötke hat den Kleingartenverein wohl schon länger auf der Abschussliste. Offenbar sollen hier durch nachtreten alte Rechnungen mit der Ex-Gemeinderätin Frau Berger beglichen werden.
Auf der ILT-Homepage (SIC!) unter Brand-Aktuelles / Kleingartenanlage finden sich dazu ein paar bemerkenswerte Hinweise. Zitate auszugsweise:

Teure Rechthaberei
(Leserbrief im Münchner Merkur vom 31.10. und Süddeutscher Zeitung vom 5.11.07)
Seither tickte eine Zeitbombe. Hoch ging sie allerdings nur, weil Kleingärtnerin Ingrid Berger an ihr zündelte.
Jörg Pötke
ILT-Fraktionsvorsitzender
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Bermuda-Dreieck Kleingartensiedlung (ILT-Pressemitteilung vom 8.5.06)
….. Dann entdeckte der Kleingartenvorstand, dass Pachtvertrag und Pachthöhe über jährlich €.38.200 erheblich vom Bundeskleingartengesetz abweichen.
Die Freizeitgärtner reduzierten die Summe daher völlig zu Recht auf €.17.900 und damit auf weniger als die Hälfte.
Die bislang zu viel gezahlten Beträge bekamen sie von der Gemeinde rückerstattet.
Jörg Pötke
ILT-Fraktionsvorsitzender

Dagegen aus der Tagespresse vom 16.08.2010:

Bundeskleingartengesetz hin oder her – Pötke findet dessen Regeln ohnehin total veraltet: “Das Gesetz stammt aus Bismarckschen Zeiten, als Grubenarbeiter noch darauf angewiesen waren, Gemüse für den Eigenverzehr anzubauen. Heute aber sind die Mitglieder im Kleingartenverein keine Bedürftigen mehr.”

So so. Was vor 4 Jahren noch “völlig zu Recht” war, soll heute nicht mehr gelten, nur, weil dem GroBaZ Pötke mal wieder der Abzugsfinger juckt.
Wenn das die Erkenntnis ist, für die er Rechtsberatungskosten in Höhe von mehr als 11.000 € – BÜRGERGELD(!) – verbraten hat, gehört das ins Schwarzbuch des Bundesrechnungshofs.
Wenn es aber, was ich vermute, mal wieder nur eine der berüchtigten “Rechtsmeinungen” des GroBaZ Pötke ist, sieht das für mich eher wie die Begründung Ausrede für einen Rachefeldzug aus, für den er bedenkenlos das angeblich so sorgsam verwaltete “Bürgergeld” verheizt.

Ein solches Verhalten, bei dem persönliche Befindlichkeiten offenbar eine nicht unwesentliche Rolle spielen, bewegt sich nach meiner Meinung schon an der Grenze zur Untreue. Gleichwohl ist es aber, rein formalrechtlich betrachtet, noch legal.
Man kann dem KGV nur raten, sich von dem GroBaZ Pötke nicht über den Tisch ziehen zu lassen und nicht auf irgendwelche faulen Kompromisse einzugehen.

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Eine – fast – normale Gemeinderatssitzung

Donnerstag, 29. Juli 2010 21:51

… hätte es am 27.07.2010 sein können, wäre da nicht die Vereidigung des neuen Ratsmitglieds
Dr. Bomm (BBT) gewesen. Er ist Nachfolger von Frau Berger, die ihr Amt aus sehr nachvollziehbaren Gründen niedergelegt hat.
Das der GroBaZ Pötke für diesen besonderen Anlass die Amtskette über sein offenes Hemd stülpte, würde sogar ich als bekennender Krawattenmuffel als unpassend bezeichnen. Aber seis drum, Stil hat man, oder auch nicht.

Nachdem der frisch Vereidigte in der Runde seiner Kollegen Platz genommen hatte, bekam er auch gleich einen – vergleichsweise harmlosen – Eindruck davon, wie der GroBaZ Pötke Gemeinderatssitzungen zu handhaben pflegt.

GR Schwab (Grüne) monierte die Tagesordnungspunkte 5 Sicherheitswacht und
7 Informationsfreiheitssatzung. Offenbar hat der GroBaZ Pötke mal wieder auf dem letzten Drücker die Tagesordnung erweitert, ohne den Gemeinderat gemäß den Vorgaben in der Geschäftsordnung zu informieren.

§ 35 Tagesordnung
(2) In der Tagesordnung sind die Beratungsgegenstände einzeln und inhaltlich konkretisiert zu benennen, damit es den Gemeinderatsmitgliedern ermöglicht wird, sich auf die Behandlung der jeweiligen Gegenstände vorzubereiten. Das gilt sowohl für öffentliche als auch für nichtöffentliche Gemeinderatssitzungen.

Das Argument Schwabs (und Anderen), die Zeit sich zu informieren sei zu kurz gewesen, konterte der GroBaZ Pötke mit der lapidaren Entgegnung, man hätte sich auch in der Tagespresse über diese Themen informieren können.
Wer den GroBaZ Pötke kennt vermag sich vorzustellen, welchen Aufstand der in seiner Zeit als Gemeinderat zelebriert hätte, würde sein Vorgänger von ihm verlangt haben, sich über den Inhalt von Tagesordnungspunkten in der Zeitung zu informieren.

Per Mehrheitsbeschluss (natürlich mit Ausnahme der ILT) wurden die beiden Punkte trotz heftiger Gegenwehr des GroBaZ Pötke von der Tagesordnung gestrichen.
Wie meistens, wenn Abstimmungsergebnisse nicht seinen Vorstellungen entsprechen, gab der GroBaZ Pötke den Gequälten und geißelte das Verhalten des Gemeinderates als “lächerlich”.

Weitere Unbill mußte er erdulden, als GR Heigl ihn an seine Anfrage aus der vorhergehenden GR-Sitzung erinnerte.
Dort wollte er wissen, was es mit den vom GroBaZ Pötke in der Propagandapostille-477 behaupteten “abenteuerlichen Zahlungsverpflichtungen” und “illegalen Verträgen” auf sich hätte.
Auch diesmal mauerte der GroBaZ Pötke beharrlich und redete sich mit Angelegenheiten aus nicht öffentlicher Sitzung heraus.
Er verlangte von Heigl, er solle einen Antrag stellen, dann würde er “sehr gerne” Rede und Antwort stehen.
Man darf gespannt sein, welche Ausflüchte, Winkelzüge und “Sichtweisen” er dann aus der (untersten) Schublade hervorziehen wird.

Seine “Sichtweise” (die er ziemlich exklusiv hat), gab der GroBaZ Pötke auch zu einem weiteren Anliegen von GR Heigl zum Besten. Der forderte, im Protokoll der GR-Sitzung vom 14.06.2010 zu vermerken, warum er dem Protokoll nicht zustimmt.
Dabei ging es um einen Fehler bezüglich der Probleme mit der Erschließung des Realschul/Turnhallen-Grundstücks. Die seien angeblich erst zum Jahreswechsel 2009/2010 bekannt geworden. Tatsächlich seien die aber nachweislich und belegbar bereits seit Mai 2008 bekannt.

Diesem Wunsch begegnete der GroBaZ Pötke zunächst ebenso wortreich, wie substanzlos. Da GR Heigl aber nicht locker lies, beendete der GroBaZ Pötke diese Debatte auf die für ihn typische Weise:
Er meinte, wenn GR Heigl lediglich seine Meinung äußern würde, sei das seine Sache, und wenn das eine Tatsachebehauptung sei, würde er die einfach bestreiten. Und außerdem würde über das Protokoll ohnehin nicht abgestimmt, Punkt Ende.

Die Quittung des Gemeinderates kam prompt: Er verweigerte dem GroBaZ Pötke mehrheitlich die Zustimmung zum Protokoll. Mit dieser Situation war der GroBaZ Pötke offensichtlich überfordert und kündigte an, die Sache der
Kommunalaufsicht zur Entscheidung vorzulegen.

Mit Protokollen hat der GroBaZ Pötke auch im Schulzweckverband seine Schwierigkeiten. Seine Amtskollegen Schelle und Panzer sind keineswegs bereit, sich, durch seine (Zitat Panzer) “Unwahrheiten, Spitzfindigkeiten und Drohungen” über den Tisch ziehen zu lassen.
Sie fürchten offenbar, dass der GroBaZ Pötke versucht, sich durch diverse “Anpassungen” aus der Verantwortung für die Folgen seiner Schlamperei in Sachen Realschul- Grundstückserschließung herauszuwinden.

Es sieht inzwischen so aus, dass der Taufkirchener Gemeinderat allmählich aus seiner Duldungsstarre erwacht und sich seiner Verantwortung bewusst wird.
Wenn eine Gemeinde mit einem Bürgermeister wie dem GroBaZ Pötke geschlagen ist, hat der Gemeinderat wahrscheinlich nur eine Möglichkeit zu retten, was noch zu retten ist: Rigoros alles abschmettern, was auch immer der dem Gemeinderat unterzujubeln versucht.

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Kulturk(r)ampf in Taufkirchen

Montag, 19. Juli 2010 20:44

Kultur kostet und Kultur ist in praktisch jeder Gemeinde ein Zuschussbetrieb.
Das ist unbestritten. Trefflich streiten kann man darüber, in welchem Umfang die Subvention des lokalen Kulturangebotes durch den Gemeindehaushalt noch- oder nicht mehr gerechtfertigt ist.
Bei den Taufkirchener Bürgern regt sich heftiger Unmut ob der drastischen Preiserhöhung für das kulturelle Angebot. In der Tagespresse hat sich zu diesem Thema ein bemerkenswerter Schlagabtausch auf der Leserbrief-Seite ergeben.
Bemerkenswert, aber keineswegs überraschend dabei ist, wie der GroBaZ Pötke seine Maßnahmen begründet und wie er auf Kritik der Bürger reagiert.

Die Finanzsituation der Kommune sei derzeit nicht rosig – da bleibe von Sparmaßnahmen eben auch die Kultur nicht verschont.

So, so. Die Finanzsituation ist nicht rosig… Dazu ist festzustellen: Anfang 2010 verfügt die Gemeinde Taufkirchen über Finanzrücklagen i.H. von ca. 38 Mio. Euro.
Laut Finanzplan sind die in 3 Jahren restlos aufgebraucht, vermutlich aber noch deutlich früher, wenn infolge stümperhafter Planungen und Versäumnisse des GroBaZ Pötke ganz erhebliche Mehrausgaben notwendig werden.
Von hirnrissigen Schilderorgien und verschwenderische Luxus-Umbauten wie das Trauzimmer noch garnicht gesprochen.

Außerdem glaubt er, das Kulturinteressierte meist sowieso nicht wenig verdienen: Wieso sollen die mit Steuergeldern der Allgemeinheit subventionieren?”

Wenn der GroBaZ Pötke offensichtlich der Meinung ist, Kultur sei für Finanzschwache uninteressant, ist das bezeichnend für den Charakter des GroBaZ Pötke und zeigt, welch Geistes Kind er ist.

Subventionen mit Steuergeldern der Allgemeinheit:

Wenn es zum Thema öffentliche Haushalte irgendwo einen Einführungskurs für Anfänger gibt: Dem GroBaZ Pötke sei die Teilnahme dringendst angeraten.
Öffentliche Einrichtungen tragen sich in der Regel nur teilweise durch ihre Einnahmen und müssen daher (mit Steuergeldern) subventioniert werden.
Folgt man der Logik des GroBaZ Pötke, muss man die Preise für den öffentlichen Nahverkehr massiv erhöhen, denn nicht jeder fährt mit dem MVV.
Das Gleiche gilt für die Gebühren für Kindergärten und -Tagesstätten, denn was haben Kinderlose davon?
Ebenso für Sport- und Freizeiteinrichtungen, die nur von einer Minderheit genutzt werden.

In einem Leserbrief argumentiert der GroBaZ Pötke:

Denn wir achten neuerdings nur darauf, dass sich wenigstens die Gagen des Abends rechnen und nicht wie bislang selbst bei vollem Haus einige Tausend Euro Verlust eingefahren werden zu Lasten anderer zumindest ebenso wichtiger Bereiche wie Kinderbetreuung, Jugend- und Seniorenarbeit, Musikschule, Sport und Soziales.

Wie gesagt, Kultur kostet. Wenn der GroBaZ Pötke nun versucht, die Preiserhöhungen mit ungedeckten Künstlergagen zu begründen, stellt sich die Frage, warum das nicht auch für Heizungs-, Energie- und Wartungskosten im Ritter Hilprand Hof gilt. Oder werden die nicht aus dem Gemeindehaushalt finanziert?
Das die Verluste zu Lasten von Kinderbetreuung, Jugend- und Seniorenarbeit, Musikschule, Sport und Soziales gehen sollen, ist allein die Entscheidung des GroBaZ Pötke.
Würde er zB. den bald alles überwuchernden Schilderwald eindämmen, seine Prunksucht (60.000 EUR für ein Trauzimmer) mäßigen, seine Bauwut auf ein vernünftiges Maß beschränken und die in Folge stümperhafter Planung (Realschul-Grundstück) drohenden Mehrkosten vermeiden, wäre das eine spürbare Entlastung für den Gemeindehaushalt.

Und weiter:

… dass wir mit der Verlegung des Trauzimmers dringend notwendige Amtsräume für vier Beschäftigte erhalten und ansonsten am Rathaus anbauen müssten, was statt der etwa 60.000 Euro wohl den zehnfachen Betrag kosten würde.

Dem staunenden Bürger soll also allen Ernstes eingeredet werden, dass 60.000 EUR für die Gestaltung eines Trauzimmers gut angelegtes Geld ist, weil sonst im Taufkirchener Rathaus kein Platz mehr für vier(!) weitere Arbeitsplätze ist und daher für vier(!) Arbeitsplätze ein Erweiterungsbau errichtet werden müsste.
Ein derart dummdreistes Geschwafel beleidigt (nicht zum ersten mal) die Intelligenz der Bürger. Es ist der Versuch, sie zu merkbefreiten Volldeppen abzustempeln.

Durch das “Lerserbriefduell” wird erneut deutlich sichtbar, warum der GroBaZ Pötke bei den Bürgern jeden Kredit verspielt hat und sein Ansehen und seine Glaubwürdigkeit auf dem Nullpunkt sind.
Die – auch – hier zutage tretende Arroganz, Verbohrtheit und Beratungsresistenz sprengen jedes erträgliche Maß.

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